Listenplatz 6: Josef-P. Heuzeroth

Josef-P. Heuzeroth, Bitburg [66 Jahre]

Dipl. Verwaltungswirt (FH)

 

„Für Andere da sein“ – das habe ich in meinen Lebens- und Berufsjahren gelernt und gelebt. Und mein Wahlspruch… „Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat bereits verloren!“… hat mich mein Leben lang begleitet.

 

Mein Berufsleben begann bei der Justizverwaltung; nach dem Grundwehrdienst wechselte ich zur Kommunalverwaltung nach Trier. Dort schloss ich mein Fachhochschulstudium als Dipl. Verwaltungswirt (FH) ab. Danach war ich bei verschiedenen Jugendämtern in der Jugendpflege tätig und erwarb berufsbegleitend das Verwaltungsdiplom (VWA).

Die Arbeit mit den Jugendlichen hat mir immer Spaß gemacht… sei es in der Betreuung junger Arbeitsloser, bei der Begleitung Drogenabhängiger, bei Jugendschutz- veranstaltungen, oder wenn es im Elternhaus gar nicht mehr funktionierte. Das war oft mit Frust verbunden, weil es viele Rückschläge gab. Trotzdem erfüllte mich dieser Beruf, weil die Hilfe doch bei Vielen ankam. Mit Erreichen der „40“ wollte ich kein Berufsjugendlicher mehr sein und wechselte in den allgemeinen Kommunaldienst.

Wie die Zufälle so spielen, wurde mir ein entsprechendes Angebot unterbreitet, und ich konnte mitwirken beim Aufbau der Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr. Dann war ich wieder genau da, wo ich herkomme und hin wollte… der Betreuung von Familien, wenn Vater oder Mutter im Auslandseinsatz waren. Das war in den 90er Jahren Neuland. Seit dieser Zeit ist die Familienbetreuung der Bundeswehr eine feste Einrichtung und leistet hervorragende Arbeit. Es ist notwendig und überaus wichtig, die Angehörigen zu unterstützen.

Ich habe immer gerne mit Menschen gearbeitet.

Später war ich für die Bundeswehr in vielen Ländern unterwegs… quer durch Europa, von Spanien über Moldawien bis Georgien.  Meine Erlebnisse in Sarajevo 1998 werden mir unvergessen bleiben. Diese Eindrücke und Erfahrungen, die ich aus dieser geschundenen Stadt mitgebracht habe, werden mich mein Leben lang begleiten.

Einmal pro Woche bin ich im Kindergarten zum Vorlesen. Die Kinder warten immer schon auf die Geschichten und hören begeistert zu. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so anhänglich und offen sind.

Im Jahre 2006 habe ich die „Bitburger Tafel“ mitbegründet; im Januar 2009 wurde ich zum Vorsitzenden des „Förderverein Bitburger Tafel“ gewählt und hatte dieses Amt
4 Jahre inne. Jahrelang war ich jeden Mittwoch in der Tafel in der Lebensmittelausgabe tätig.

Sport und Sauna  und mein Amt als Vorsitzender der Ortsgruppe Bitburg im Eifelverein halten mich fit. In meiner Freizeit bin ich im Reservistenverband und als Vorsitzender des Reservistenfördervereins für den Eifelkreis Bitburg-Prüm tätig. Im Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund arbeite ich seit Jahren mit.

Ab Dezember 1974 war ich für vier Jahre das jüngste Mitglied im Stadtrat. 1998 trat ich der LISTE STREIT bei - die Leute gefielen mir. Ich will in der Politik etwas bewegen, etwas tun für meine Heimatstadt Bitburg. Seit 2009 bin ich Beigeordneter der Stadt Bitburg… also Teil der Verwaltung, und nehme an den Rats- und Ausschusssitzungen teil.

Die Stadt Bitburg hat große Aufgaben zu bewältigen… Flugplatz, Galerie, Spittel, Innenstadtring sind nur einige der Projekte, die angepackt und durchgeführt werden müssen. Eine Stadt wie Bitburg darf sich größeren Projekten nicht verschließen. Den Gedanken, eine Bit-Galerie weiter zu verfolgen, halte ich für sehr wichtig.

 
 
 

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