Sep 2017 | Listen Gründer wird mit fast 90 Prozent im Amt als Landrat bestätigt

Dr. Joachim Streit bleibt für weitere acht Jahre Landrat im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Als einziger Kandidat für die Landratswahl im Eifelkreis ist er am 24. September 2017 mit 48.379 Ja-Stimmen (88,44 Prozent) im Amt bestätigt worden. Die Wahlbeteiligung in den insgesamt 262 Wahlbezirken lag bei 70,9 Prozent. Seine zweite Amtszeit beginnt offiziell am 16. Dezember 2017.

Die übrigen Parteien hatten auf einen eigenen Kandidaten verzichtet. Dies vor allem deshalb, weil man mit dem bisherigen Landrat Joachim Streit gut zusammenarbeiten könne, so der einhellige Tenor aus den Fraktionen. 2009 war er mit fast 75 Prozent der Stimmen gewählt worden. Vor acht Jahren hatte es zwei Gegenkandidaten gegeben – wie Joachim Streit ebenfalls Juristen: Paul Glauben (CDU) und Wolfgang Ferner (Die Linke). Glauben erreichte damals 21 Prozent, Ferner knapp vier Prozent der Stimmen.

In seiner Heimatregion ist Joachim Streit seit Jahrzehnten politisch aktiv und in weiten Teilen der Bevölkerung überaus beliebt und anerkannt: Als 31-Jähriger hatte er im Jahr 1996 mit rund 58 Prozent der Stimmen die erste Urwahl um das Bürgermeisteramt gewonnen. 2004 bestätigten die Wähler Joachim Streit mit 82 Prozent bei drei Gegenkandidaten bereits im ersten Wahlgang als Bitburger Bürgermeister – bevor er dann im Juni 2009 zum Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm gewählt wurde.

Als Landrat hat Joachim Streit in den vergangenen acht Jahren Schwerpunkte gesetzt, unter anderem beim Ausbau des flächendeckenden, schnellen Internets: „Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen heißt ja, dass man am Leben teilhaben kann, also auch in unseren ländlichen Regionen an sozialen Netzwerken und der ganzen digitalen Welt. Das gilt für Schüler und Unternehmer genauso wie für den Rentner oder den Landwirt. Es kann nicht sein, dass man seine Steuererklärung übers Netz abschicken soll, aber die Seite nicht öffnen kann, weil die Internetverbindung zu langsam ist.“