Listenplatz 14: Johannes Pütz

Johannes Pütz, Bitburg-Stahl [59 Jahre]

Dipl. Ingenieur (FH)

 

"Den Augenblick genießen und ein Leben lang lernen."

 

Ich gehöre zu den Menschen, die sich für die Realisierung ihrer Träume einsetzen. Bereits in jungen Jahren träumte ich davon, Ingenieur zu werden. Mein Studium der Nachrichtentechnik absolvierte ich in Trier, bevor ich Computerprogramme für Hochöfen entwickelte. Nach einer gewissen Zeit wollte ich mich allerdings weiterentwickeln und wagte den Schritt in andere Berufszweige. Heute arbeite ich in einer Firma mit 130 Mitarbeitern und bin verantwortlich für Organisation und Controlling. Ich bin ein Mensch der Zahlen und Prozesse, der jedoch gelernt hat, nicht nur richtig und falsch zu unterscheiden, sondern auch Grauzonen zu erkennen. Man muss nicht immer gleicher Meinung sein, einen Standpunkt sollte man jedoch vertreten können.

Mitglied in einem Verein zu sein bedeutet für mich, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen. Entweder mache ich etwas richtig oder gar nicht. Ich bin Vorsitzender im Tennisclub Stahl und trainiere seit 7 Jahren die Basketball-Damenmannschaft des TV Bitburg. Zu meinem Traineramt kam ich quasi über Nacht – das bedeutete für mich als Nicht-Basketballer nächtelanges Recherchieren und Bücherwälzen, Teilnahme an Trainerlehrgängen und Hospitieren in anderen Vereinen. Man kann alles lernen und alles vermitteln, wenn man nur will. 

Heute bin ich zusätzlich Schiedsrichter und Leiter der Basketball-Abteilung und nehme aktiv am Altherren-Training teil. Ich genieße den Teamgeist innerhalb der Mannschaft und sehe Sport als optimalen Ausgleich zu meinem Berufsleben an.

Marathon bin ich auch schon gelaufen, wobei mein erster Trainingsplan mit einer Viertel-stunde Wandern begann. 42 Kilometer sind ein außergewöhnliches Ziel, doch erreicht man dieses, kann man den Augenblick richtig genießen.

Ich liebe es, durch die Eifeler Wälder zu laufen. Die Landschaft fasziniert mich zu allen Jahreszeiten. Als unsere drei Kinder noch klein waren, sind wir oft in den Wald gegangen und haben zu Geburtstagen auch mal eine Schnitzeljagd veranstaltet. Das hat den Kindern immer großen Spaß gemacht.

Wer kritisiert sollte auch anpacken, das ist meine Meinung. Wenn alle Themen von allen Seiten diskutiert und beleuchtet werden, steigt auch das eigene Wissensspektrum. Momentan bin ich im Hauptausschuss, im Arbeitskreis Finanzen und im Ortsbeirat Stahl. Eine funktionierende Dorfgemeinschaft kann sich nur durch Vereinsleben und gemeinsame Aktivitäten entwickeln. Deshalb ist ein Dorfgemeinschaftshaus mit verschiedenen Räumlichkeiten für alle Generationen einfach wichtig.

Eine Wohnanlage für alle Generationen in der ehemaligen Housing ist ein Traum von mir. Große und kleine Wohnungen, die den Bedürfnissen der verschiedenen Altersstufen gerecht würden, könnten die Lebensqualität in Bitburg erhöhen.

 

 
 
 

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