Listenplatz 21: Andre Heuzeroth

Andre Heuzeroth, Bitburg [39 Jahre]

Diplom-Kaufmann

 

„Ich stehe in der Verantwortung, der Gesellschaft auch etwas zurückzugeben.“

 

Beruflich bin ich für einen großen Finanzdienstleister im Vertriebsmanagement tätig. Als heimatverbundener Eifelaner und echter Bitburger Junge kann ich in Bitburg bei meiner Frau vom hektischen Arbeitsalltag entspannen, mein Zuhause ist auch mein persönlicher Akku. Weil ich bundesweit unterwegs bin, bringe ich oft auch neue Ideen für die Region mit.

Ich habe mich schon immer für Wirtschaft und Finanzen interessiert. Wenn in der Schule eine Party zu planen war, habe ich mich um die Finanzen gekümmert. Nach dem Abitur in Bitburg war ich zunächst zwei Jahre bei der Bundeswehr und bin jetzt Reserveoffizier. An der Universität Trier habe ich dann im Anschluss BWL studiert. Während meines Studiums wollte ich zuerst in Richtung Unternehmensberatung gehen. Als Mitzwanziger träumt man halt noch von der großen Beraterkarriere verbunden mit schnellen Autos und 70 Stunden Arbeit in der Woche. Nach meinem Studium bekam ich dann zunächst einen Praktikumsplatz in der Firma, für die ich nun seit mittlerweile 14 Jahren arbeite. Es war ein Glücksgriff für mich, für einen Weltkonzern vor der Haustür zu arbeiten. Dabei bleibt die Freizeit zwar ein wenig auf der Strecke, aber mein Job macht mir Spaß und ich habe viele Möglichkeiten, weiter zu kommen.

Als Finanzcoach bringe ich Schülern bei, wie man mit Geld umgeht. Zur finanziellen Allgemeinbildung von Kindern und Jugendlichen gehört es auch zu wissen, welcher Geld-Typ man selbst ist. Diese ehrenamtliche Tätigkeit ist sehr spannend, da in den Schulen Kinder aus allen Nationen dabei sind. Ich stehe in der Verantwortung, der Gesellschaft auch etwas zurückzugeben. Es ist gut, daß ich den Schülern etwas mit auf den Weg geben kann, denn sie sind die Gesellschaft von morgen.

Mich interessiert, was in Bitburg passiert. Mit der LISTE STREIT, der ich vor fünf Jahren beigetreten bin, kann ich mich am besten identifizieren. Da ist jeder gefragt und gefordert, seine Meinung zu sagen, nach dem Motto: „Alle kommen mit“. Durch meine berufliche Erfahrung und einen Blick von außen kann ich persönlich viel einbringen. In der städtebaulichen Entwicklung hat Bitburg eine große Chance. Bitburg muss ein Mittelzentrum sein, das den Leuten aus der Region etwas zu bieten hat. Dazu gehören auch Wahrzeichen der Stadt wie die Konrad-Adenauer-Anlage. „Unser Konrad“ sprudelt wieder, weil sich Menschen engagiert haben. Das sind die kleinen Dinge, die Bitburg einfach lebenswert machen.

 
 
 

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