Listenplatz 22: Anton Mölter

Anton Mölter, Bitburg [69 Jahre]

Steuerberater

 

„Ich bin ein wirtschaftlich denkender Mensch und sage immer meine Meinung, wie ich die Dinge sehe.“

 

Eigentlich wäre ich gerne „Banker“ geworden, aber die Zusage vom Finanzamt kam zuerst. Zuletzt war ich für das Finanzamt als Abteilungsleiter für Prüfdienste in vielen Betrieben unterwegs. Seit meiner Pensionierung arbeite ich in einer Steuerkanzlei, weil ich mein 40-Jähriges Fachwissen weitergeben möchte. Ich brauche immer noch meine täglichen Anforderungen. Nach dem Motto: Mathematik zwei und Religion fünf. Ich bin ein Zahlenmensch.

Ich lese alle Krimis, die mir in die Hände fallen, denn es ist immer spannend, wie der Fall aufgelöst wird. In meiner Arbeit musste ich auch in kürzester Zeit Sachverhalte aufklären, um das Problem zu finden. Das ist Detektivarbeit, so wie im Krimi.

Ich brauche entweder das Meer oder die Flüsse. Wenn wir meinen Großvater im Ruhrgebiet besuchten, habe ich stundenlang den Schiffen auf dem Rhein zugeschaut. In meiner Freizeit fahre ich mit dem Fahrrad an der Sauer und Mosel entlang. Im Urlaub können es auch schon einmal die Donau, der Main oder die Altmühl sein. Entspannung finde ich in der Türkei. Obwohl ich schon fünfzehn Mal dort war, fahre ich immer an verschiedene Orte. Ich brauche immer etwas Neues. Durch meine beiden Kinder habe ich mittlerweile vier Enkel, die alle in der Nähe wohnen.

Schon mit 18 Jahren habe ich mich in der Jugendarbeit engagiert, dann war ich in der Jungen Union und später in der CDU. Vor zehn Jahren bin ich in die LISTE STREIT eingetreten. Sie brachten frischen Wind in die Politik und ich finde ihre Ideen gut. Ich bin ein wirtschaftlich denkender Mensch und sage immer meine Meinung, wie ich die Dinge sehe. Meiner Meinung nach müsste die Fußgängerzone bis zur Trierer Straße verlängert werden, weil Leute beim Flanieren und Schaufenster betrachten nicht gerne Berge laufen. Ich bin auch gegen den „Linksverkehr“. Was soll eine Autobahn mitten in einer Kleinstadt wie Bitburg. Die Innenstadt muss belebt werden (gilt auch für den Bereich der oberen Hauptstraße) und viele Kunden anziehen. Das kann ich nur erreichen, wenn ich eine Stadt lebens- und liebenswert mache. Statt Geld für unsinnige Verkehrsführungen auszugeben, sollte man diese Mittel lieber einsetzen, die Stadt für die Menschen attraktiver zu machen. Eine gute Idee war auch die Bit-Galerie. Sie hätte viele Ideen und damit auch Kunden nach Bitburg gebracht. Bei der Ansiedlung neuer Märkte sollte man unbedingt darauf achten, diese zumindest in der Nähe der Innenstadt anzusiedeln statt auf der grünen Wiese.

 
 
 

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