Listenplatz 27: Reinhold Niederprüm

Reinhold Niederprüm, Bitburg [64 Jahre]

Rentner

 

"Ich bin eines der „jüngsten“ Mitglieder der Liste Streit!"

 

Eigentlich wollte ich Autoschlosser werden und ein Autohaus aufbauen. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich berufsbegleitend Betriebswirtschaft studiert. Das war eine harte Zeit. Ab 1980 habe ich die Erdgasversorgung in Bitburg und in der gesamten Region mit aufgebaut. Wir waren ein kleines, sehr gutes Team.

Nach der Übernahme durch die Stadtwerke Trier wurde ich Abteilungsleiter. Seit ca. 30 Jahren bin ich nebenberuflich EDV-Dozent bei der Volkshochschule Bitburg. Hier habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und gebe auch EDV-Kurse an der Realschule Plus in Bitburg. Die Schüler lernen, wie man sicher mit dem PC umgeht und das „Office-Paket“ und E-Mails, Internet und soziale Netzwerke richtig nutzt. Auch üben wir, Bewerbungen zu schreiben und Präsentationen zu erstellen.

Meine früheren Hobbies waren überwiegend von Motoren geprägt. In jungen Jahren fuhr ich „Auto-Rallyes“. Mit unserem Motorsportclub waren wir oft als Streckenposten bei Formel-1-Rennen am Nürburgring eingesetzt. Heute genieße ich noch das Motorradfahren. Ich bin Mitbegründer des Modellflug- und des Modellautoclubs. Die Bitburger Volkstanzgruppe habe ich jahrelang als Vorsitzender geführt; selbst in Kiew, Odessa und Istanbul traten wir auf. Bis zum meinem 55. Lebensjahr spielte ich aktiv Fußball.

Ich bin in einem kleinen Eifeldorf geboren und aufgewachsen. Aufgrund meiner Erziehung war ich auch mit wenig zufrieden. Jedoch war es mir wichtig, ein eigenes Haus für mich und meine Familie zu haben.

Ich bin eines der „jüngsten“ Mitglieder in der LISTE STREIT, da ich erst seit einigen Wochen dabei bin. Die Gruppe ist gut, es gibt eine freie Meinungsäußerung von unten nach oben. Das erhöht die Kreativität der Leute. Deshalb unterstütze ich die LISTE STREIT mit meinem Wissen und meiner Person. Ich bin stellvertretender Vorsitzender im Landesverband Freier Wählergruppen (FWG) und Landesgeschäftsführer der FREIEN WÄHLER. Die aktuelle Kommunal- und Verwaltungsreform ist unausgegoren, denn leider wurde die dazu gehörende Finanzreform vergessen. Unser Ziel ist es, 2016 in den Landtag zu kommen, damit wir ein Mitspracherecht über die Geldverteilung an die Kommunen haben – also auch für Bitburg mehr erreichen können.

 
 
 

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