Listenplatz 4: Wilhelm-Matthias Turmann

Wilhelm-Matthias Turmann,
Bitburg-Erdorf [54 Jahre]

Operations-Pfleger

 

„Mein Traum wäre, einen Pfadfinderurlaub für Rentner und alte Menschen mit kleinen Kindern und Tieren durchzuführen.“

 

In meiner Jugend habe ich erst mal eine Bäckerlehre gemacht. Ich dachte, da sitzt man wenigstens hinter einem warmen Ofen. Aber Krankenpfleger war schon immer mein Ziel. Dann kam die Bundeswehr, ich verpflichtete mich für vier Jahre und machte eine Ausbildung als Krankenpfleger. Die Erste-Hilfe-Gruppe vom Roten Kreuz hat mich in meiner Jugend sehr geprägt. Während des Krieges war meine Mutter Rotkreuzschwester, mein Vater kam verletzt aus dem Krieg zurück.

Nach meiner Ausbildung arbeitete ich im Bundeswehrkrankenhaus Koblenz, später ging ich ins Krankenhaus nach Bad Ems. Dort habe ich das erste Mal im Operationssaal gearbeitet. Da ich sehr verbunden mit meiner Heimat bin, fuhr ich jedes Wochenende nach Hause. Damit ich wieder näher an meinem Heimatort Erdorf bin, habe ich 1985 im Krankenhaus Wittlich angefangen. Seit 2006 arbeite ich als Operationspfleger im „Marienklinikum Eifel“ in Bitburg.

Ich bin so ein kleiner Holzwurm. Ich renoviere gerne, baue Regale und das Holz für den Ofen kommt aus meinem eigenen Wald. Als Hobby-Schrauber habe ich eine Zeit lang für die Formel 3 gearbeitet. Das war eine schöne Zeit. Wir sind bis nach Italien zum Testen gefahren. Heute fahre ich häufiger mit dem Fahrrad zur Arbeit und gehe regelmäßig spazieren. Mein Traum wäre es, einen Pfadfinderurlaub für Rentner und alte Menschen mit kleinen Kindern und Tieren durchzuführen.

In der Politik bin ich noch ein Neuling. Durch eigene Erfahrungen kann man gute Ideen einbringen – deshalb engagiere ich mich in der LISTE STREIT. Besonders in der Pflege kenne ich die Probleme - auch weil ich gemeinsam mit meiner Frau meine an Alzheimer erkrankte Mutter lange Zeit gepflegt habe.

 
 
 

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